Um die großen Werke zeitgenössischer Kunst zu Gesicht zu bekommen muss man kein hoher Bundesbeamter sein ( s. letzter Artikel ). Neben den, ohnehin meist zu besichtigenden, in Museumseigentum befindlichen Werken finden auch viele Gemälde und Zeichnungen, die eigentlich in Privatbesitz sind ihren Weg in öffentliche Ausstellungsräume. In Anbetracht der Tatsache, dass gerade die bekannten Künstler und Werke auf dem Kunstmarkt exorbitante Preise erzielen, die meist nur private Sammler aufbringen können, rückt die Akquise von solchen Leihgaben für Museen, Galerien und die kunstinteressierte Öffentlichkeit immer mehr in den Fokus.

Ob diese vom privaten Sammler gewährt werden steht und fällt häufig mit dem Renomee, den Sicherheitsbedingungen und weiteren Faktoren, die eine Galerie oder ein Museum zu bieten hat -  rückt ein privater Sammler ein Gemälde heraus, will er in der Regel -verständlicherweise- auch, dass dieses angemessen präsentiert wird.

Tate Modern

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Bei der Akquise der besonders prestigeträchtigen Leihgaben hat sich neben dem Pariser “Louvre”, dem Kunstmuseum des Vatikans und dem New Yorker “Metropolitan Museum of Art” vor allem das Londoner Tate Modern herausgetan. ( Hier ein Überblick der aktuellen Sammlung ) Ein Besuch hier macht sich nicht nur für die ( zugegebenermaßen zu Spitzenzeiten in Horden durch die Gänge getriebenen ) Schüler bezahlt sondern auch für erwachsene Kunstkenner und solche, die es werden wollen.
Gut betucht muss der kunstinteressierte Tourist für einen Trip nach London nicht sein. Billigflüge nach ( z.B. per Ryanair ) gibt es ab 20€, der Eintritt in die Museen ist umsonst – nur die Übernachtung in einem der Londoner Hotels kann die Urlaubskasse verhältnismäßig stark belasten. Falls ihre Reise- und Kunstlust geweckt ist finden sie unter diesem Link eine Übersicht Londoner Sehenswürdigkeiten.

Wer möchte nicht zwischendurch mal etwas Neues in seiner Wohnung haben und sich damit ein völlig neues Wohngefühl verschaffen? Wer jahrelang von den immer selben Möbel in seiner Wohnung umstellt ist, dem wird bald langweilig in seinen vier Wänden und fühlt sich nicht mehr wohl. Irgendwann nützt auch das Umstellen der Möbel nichts mehr – man hat sich an den inzwischen vielleicht sogar schon unmodern gewordenen Möbeln einfach satt gesehen – es muss etwas Neues her. Aber wer hat schon das Geld, sich eine Wohnung komplett mit neuen Möbeln einzurichten?

Eine alte und langweilig gewordene Wohnung erhält durch bunte und moderne Accessoires einen ganz besonderen Touch. Oft bringen schon ein paar bunte Vorhänge oder ein paar schöne neue Kissen etwas Farbe in die angestaubte Wohnatmosphäre. Warum aber nicht einmal zu einem exklusiven Stückchen greifen, einen modernen Designer-Tisch zum Beispiel. Mit einem solchen Möbel können Sie einfach und mit wenig Geld ihr unmodern gewordenes Wohnzimmer wieder in einen schönen und im Trend der Zeit liegenden Wohnraum umgestalten, in dem das Aufhalten und Einladen von Freunden wieder Spaß und Freude macht. Ein schöner Designer-Tisch in Ihrem Wohnzimmer ist nicht nur ein Blickfang, sondern lässt auch Ihre alten Möbel wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Wem aber auch ein echtes Design-Möbelstück aus einem exklusiven Möbelhaus noch zu teuer ist, der kann sich gut mit gebrauchten Möbeln behelfen. Vielleicht haben Ihre Eltern oder Großeltern noch ein echtes Designer-Schätzchen in ihrem Haushalt versteckt, ohne dass ihnen das jemals aufgefallen wäre. Oft lassen sich aber auch auf kleinen Flohmärkten, bei städtisch organisierten Haushaltsauflösungen, in exklusiven Atiquitätengeschäften und manchmal sogar beim Straßen-Sperrmüll schöne und originale Designer-Stücke in sämtlichen Formen und Farben und aus allen möglichen Jahrzehnten ergattern.

Wer also ein schönes, modernes Möbelstück sucht, um seine Wohnung wieder ein bisschen aufzupeppen, der muss einfach nur im Alltagsleben die Augen offen halten oder am Sonntag für einen Flohmarkt ein oder zwei Stunden früher das Bett verlassen. Oft sind wir nämlich von tollen, originalgetreuen Dingen umgeben, ohne dass wir wissen, dass es sich hierbei um ein echtes Design-Möbelstück handelt, für das man in einem Geschäft vielleicht viel Geld zahlen müsste.

Die Frage ist vermutlich so alt wie die älteste Marke der Welt. Soll man für eine etablierte und angesehene Designer Marke einen oft nicht unerheblichen Aufpreis bezahlen oder lieber auf günstigere No-Name Anbieter zurückgreifen, die jedoch qualitativ vielleicht nicht die Klasse besitzen wie diejenigen renommierter Hersteller?

Als konkretes Beispiel lassen sich Marken-Sonnenbrillen heranziehen. Hier bietet sich dem interessierten Käufer, der sich für den nächsten Urlaub eine schicke, hochwertige aber auch wirksame Sonnenbrille kaufen möchte, eine besonders breite Palette an Herstellern, Marken, Typen und Preissegmenten. Von einfachen No-Name-Brillen, deren UV-Filter häufig bestenfalls als mäßig wirksam bezeichnet werden können über solide Markenbrillen, die in allen Bereichen eine gute Qualität bieten, bis hin zu den edlen und auch sehr wirksamen Designer Sonnenbrillen, wird einem alles geboten. Dabei pauschal zu sagen, je teurer die Brille, desto besser ihre Qualität, wäre genau so falsch, wie sich vorschnell auf die günstigeren Modelle festzulegen. Es gibt kein richtig oder falsch, es sprechen sowohl plausible Gründe für die Markenartikel, als auch für die No-Name-Brillen, die nur aufgrund ihres günstigeren Preises und weniger bekannten Herstellers nicht automatisch auch ungeeignet sein müssen.

Der interessierte Käufer sollte sich gemäß den eigenen Ansprüchen gezielt beraten lassen und sich auch auf eigene Faust über geeignete Brillen informieren. Häufig beantwortet sich die Frage nach der passenden Brille bereits bevor man ein Brillengeschäft betritt, weil man sich möglicherweise bewusst wird, was für Ansprüche man überhaupt hegt. Wenn man beispielsweise auf modische Trends keinen Wert legt, so böte es sich an, etwas mehr Geld für eine elegante und robustere Brille zu investieren, die mehrere Jahre übersteht. Wer jedoch Brillen als Schmuckstück betrachtet und sich darum jeden Sommer eine neue zulegen möchte, der muss sich um eine gute Stabilität weniger kümmern. Hauptsache die Brille entspricht dem eigenen Geschmack und schützt die Augen gemäß der geltenden Bestimmungen.

Man sieht also, Sonnenbrillen von namhaften Herstellern lassen sich weder schlecht reden noch sollte man sie übermäßig mit Lorbeeren überschütten. Es ist eine Frage der persönlichen Ansprüche und Zweckdienlichkeiten. Was dem einen passt, muss nicht zwangsläufig auch dem anderen gefallen. Eine alte Weisheit, die sich auch auf den Kauf von Sonnenbrillen anwenden lässt. Neben einer guten und vertrauenswürdigen Beratung, am besten bei einem Optiker des eigenen Vertrauens, sollte auch Wert auf eigene Erkundigungen gelegt werden. Je besser man selber weiß, was man sucht oder zumindest nach welchen Kriterien man entscheidet, desto besser und schneller lässt sich die passende Sonnenbrille ausfindig machen. Damit dem nächsten Sommer oder der bevorstehenden Urlaubsreise in puncto Sonnenschutz und Ästhetik auch wirklich nichts mehr im Wege steht. Foto :  © www.hamburg-fotos-bilder.de  / pixelio.de

Der Fernseher stellt für viele Menschen den Mittelpunkt im Wohnzimmer dar. Er befindet sich in der Regel auf einem Möbelstück, das speziell für die Anforderungen eines Fernsehers entworfen wurde. Die Höhe, Breite und Tiefe ist auf seine Maße abgestimmt, es bietet Platz für das Zubehör des Fernsehers, wie z. B. einen DVD-Player und die Fernbedienungen. Auch für DVDs ist in einem TV-Möbel meist Platz, ebenso wurde bei der Konzeption des Möbelstückes der unsichtbare Verlauf der Kabel eingeplant.

Viele Menschen interessieren sich für Technik und legen großen Wert darauf, stets im Besitz moderner Unterhaltungselektronik zu sein. Wer sich einen teuren Flachbildfernseher angeschafft hat, möchte ihn in der Regel auf einem hochwertigen Möbelstück präsentieren. Es gibt zahlreiche Möbelhersteller, die in ihrem Sortiment auch exklusive TV-Möbel anbieten. Auf der Suche nach besonders hochwertigen Möbelstücken für einen Fernseher kann man im Internet recherchieren. Hier findet man zahlreiche Web-Shops, in denen Möbelstücke aller Art zum Verkauf angeboten werden. Auch hochpreisige TV-Möbel findet man in unterschiedlichen Ausführungen. Es gibt z.B. Hersteller, die großen Wert auf ökologische Produktion und hohe soziale Standards bei der Fertigung und exklusives Design legen. Andere Hersteller dagegen setzen den Schwerpunkt auf die extravagante Gestaltung der Möbelstücke und den Einsatz möglichst ungewöhnlicher Materialien, wie z.B. Blattgold oder Platin. Es ist also ratsam, sich vor dem Kauf genau zu überlegen, welche Kriterien das TV-Möbel erfüllen soll.

Hat man ein Möbelstück gefunden, das optimal die persönlichen Anforderungen erfüllt, kann man in dem jeweiligen Internet-Shop die Bestellung aufgeben. Die Shop-Systeme sind in der Regel nicht kompliziert aufgebaut und dem Kunden wird Schritt für Schritt erklärt, was er zu tun hat – von der Auswahl des Artikels über die Eingabe der Kundendaten bis zur Auswahl und Bestätigung der Zahlungsart. Bei einer Möbel-Bestellung im Internet sollte man darauf achten, wie der Transport organisiert wird. Meist liefert eine Spedition die neuen Möbelstücke, und wenn der Kunde es wünscht, können diese auch vom Fachmann aufgebaut werden. Bild :  © Wolfgang Pfensig  / pixelio.de

Die schönsten Fotos gehören in einen Fotorahmen. Im Handel sind verschiedene Ausführungen erhältlich, von einfach und schlicht bis hin zu stylish oder edel. Aber muss es denn immer ein gekaufter Bilderrahmen sein? Meist sind diese aus Holz und hin und wieder findet man ein schönes Stück aus Metall oder Glas. Diese sind jedoch meist recht preisintensiv. Selbst gebastelte Rahmen sind jedoch unbezahlbar. Nicht weil das Material so teuer war, sondern weil sehr viel Liebe im Detail steckt. Sie bieten sich optimal als Geschenk für verschiedene Anlässe an, da man immer wieder neue Designs entwerfen kann und jedes Stück wird zu einem einzigartigen Unikat. Egal, ob zu Weihnachten, zu einer Hochzeit oder einem Geburtstag, mit einem selbst gebastelten Bilderrahmen und dem passenden Foto darin hinterlässt man immer einen bleibenden Eindruck.

Es gibt zahlreiche Bastelvorlagen sowie Materialien, aus denen Bilderrahmen gebastelt werden können. Die nötigen Bastelanleitungen findet man entweder im Internet oder in diversen Bastelbüchern, oder man bastelt einfach nach seinen Ideen. So kann man zum Beispiel einen Bilderrahmen ganz einfach aus Pappe herstellen. Die Pappe kann entweder angemalt, mit Folien oder mit Buntpapier beklebt werden. Wer möchte, kann den fertigen Rahmen mit verschiedenen Glitzersteinen bekleben oder mit Silberstiften verzieren. Für die besonderen Schnappschüsse der Kids kann man Kronen oder Tiere als Rahmen basteln. Die Urlaubsbilder bekommen ein Stück Lebendigkeit, wenn sie in Rahmen mit Muschel oder Steindekor präsentiert werden.

Wer besonders begabt ist, kann sogar Rahmen aus Fliesen oder Mosaik basteln. Dies wirkt besonders edel. Die Rahmen können außerdem noch farblich zu den Fotos angepasst werden. Hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man kann sogar aus alten unansehnlichen Bilderrahmen wieder einen dekorativen Hingucker machen. Das geht ganz einfach, indem man einen Holzrahmen entweder mit Serviettentechnik oder mit verschiedenen Stoffen beklebt. Alte Rahmen erhalten wieder ihren Glanz und unvergessliche Fotos bekommen den perfekten Rahmen. Bild : 

Der Bund der Sammler zeigt rund 100 Werke deutscher Kunst seit 1949

Der Bund der Sammler zeigt rund 100 Werke deutscher Kunst seit 1949

Unter dem Titel “Nur hier” wird man vom 18. Januar bis zum 14. April rund 100 Werke deutscher Kunst seit 1949 bewundern können, die sonst nur Mitarbeiter der Ministerien und Botschaften zu Gesicht bekommen. Seit den 1970ern, also immerhin schon seit über 40 Jahren, sammelt die Bundesrepublik junge, deutsche Kunst und investiert so in gleich doppelter Weise in die Zukunft. Aus dieser mittlerweile rund 1 500 Kunstwerke umfassenden Sammlung werden in der Bonner Bundeskunsthalle zwischen 2007 bis 2011 erworbene Kunstwerke gezeigt.

Der Bund der Sammler

Noch unter Willie Brandt schlug der damaligen Vorsitzenden des Deutschen Künstlerbundes, Georg Meistermann, die Installation eines Gremiums vor, das völlig frei für den Ankauf deutscher Kunst als Wertanlage zuständig sei. Schon im darauffolgenden Jahr wurde zum ersten Mal eine unabhängige Ankaufskommission aus deutschen Museumsleitern, Künstlern und Kritikern zusammengestellt, die für je vier Jahre die neuen Ankäufe tätigen sollte. Einzige Bedingung für die Käufe war und ist: Das jeweilige Werk muss nach 1949 entstanden und entweder von einem Deutschen oder einem in Deutschland lebenden Künstler geschaffen worden sein.
Zur diesjährigen Gremiumsauswahl gehören unter anderem der Leiter des Bonner Kunstmuseums Stefan Berg sowie Susanne Gaensheimer, Chefin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt/Main, an. Jährlich stand ihnen ein Etat von 250 000 Mark zur Verfügung. Heute, nach 41 Jahren, beträgt dieser bereits 500 000 Euro. In diesen sind auch weitere Kosten etwa für Rahmungen und Restaurierungen eingerechnet. Damit ist die Bundessammlung überaus wertstabil. Auch der Versicherungswert der Kunstschätze ist daher wenig erstaunlich. Er beläuft sich auf circa 32 Millionen Euro.

Neue Kunst braucht das Land

Auch aufgrund des dennoch eher niedrigen Ankaufetats liegt das Hauptaugenmerk des Gremiums nicht darauf, möglichst etablierte und bekannte Künstler zu sammeln, sondern gerade junge, neue Künstler zu fördern. Beinahe alle großen Namen der deutschen Nachkriegszeit sind vertreten, und das, obwohl sie bei Ankauf noch eher unbekannt waren. Fotografien der Stuttgarterin Annette Kelm finden sich hier neben Arbeiten des Engländers Sebastian Dacey und Objekten des dänischen Konzeptkünstlers Henrik Olesen.

Es versteht sich von selbst, dass ab und an ein später großer Name durchs Raster rutscht. So passiert bei Anselm Kiefer, der in die Sammlung schlicht nicht aufgenommen worden ist. Selbst Georg Baselitz ist mit einigen wenigen Papierarbeiten stark unterrepräsentiert. Anders bei der Becher-Schule mit Interpreten wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer, mit deren Fotografien sich der Bund gut eingedeckt hat.
Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird von der Sammlung allerdings auch gar nicht erhoben. Viel eher sucht man Arbeiten aus, in denen es um etwas geht.

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Für die einen ein gewöhnlicher Plastikbeutel zum Einkaufen, für die anderen ein Kunstobjekt: In Sollingen hängen Kunstwerke in durchsichtigen Plastikbeuteln von der Decke

Für die einen ein gewöhnlicher Plastikbeutel zum Einkaufen, für die anderen ein Kunstobjekt: In Sollingen hängen Kunstwerke in durchsichtigen Plastikbeuteln von der Decke

Gefüllte Plastikbeutel waren bisher nicht mit hochwertigen kreativen Leistungen in Verbindung zu bringen, doch dies hat sich spätestens seit den Ausstellungen im Solinger Restaurant Stückgut in den Güterhallen im Südpark geändert. Das Konzept ist simpel und findet seit 2006 viele Anhänger: Es setzt auf die unkonventionelle Präsentation von Kunstwerken in durchsichtigen Plastikbeuteln, die von der Decke hängen. Rund 80 Werke von über zehn Künstlern sind in diesem Jahr zusammengekommen und vereinen sich zu einem Weihnachtsmarkt der besonders unkonventionellen Art.

Kunst in Beuteln

Die Richtung der Kunst in den einzelnen Werken ist sehr unterschiedlich, es geht von abstrakter Malerei über lustige Metallskulpturen, von Landschaftsmalerei zu bunten Tieren. Das große Interesse des Publikums und der reißende Absatz zeigen, dass das Konzept aufgeht. Für jeden Geschmack und auch jeden Geldbeutel ist etwas dabei, die Tüten mitsamt Inhalt kosten zwischen 20 und 140 Euro. Die Bandbreite der Werke erstreckt sich vom kleinen bis zum mittleren Format.
Ausstellende Künstler sind unter anderem der Mieter der Güterhalle, Peter Amann, der mit seinen Metallskulpturen die Ausstellung bereichert. Daneben hängen die von der Galerie Gecko bereitgestellten Landschaftsszenen von Gennady Karabinskiy. Auch Janine Berger, Heike Leichsenring und Régis Noel haben einige Werke zur Verfügung gestellt.

Der hängende Weihnachtsmarkt

Anfangs war die Aktion nur für ein Wochenende gedacht. Der Erfolg und die Folgejahre bewiesen jedoch, dass der enorme Aufwand des Aufhängens der einzelnen Beutel durchaus zu einer längeren Ausstellungszeit berechtigt. Der hängende Weihnachtsmarkt im Stückgut ist mittlerweile zur Institution geworden, und es lohnt sich immer, dort vorbeizusehen. Für den einen oder anderen ist vielleicht ein individuelles Weihnachtsgeschenk dabei, und die Werke können noch bis zum 24. Dezember gekauft werden. Jedoch sollte man sich beeilen, denn jeden Tag wird die Zahl der hängenden Tüten an der Decke geringer.

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Der Roman "Wolkenatlas" diente als Vorlage für den ähnlich klingenden Film "Cloud Atlas"

Der Roman "Wolkenatlas" diente als Vorlage für den ähnlich klingenden Film "Cloud Atlas"

 

Was passiert, wenn sich die deutsche Filmgröße Tom Tykwer und die Geschwister der „Matrix“-Triologie Lana und Andy Wachowski treffen? Es entsteht ein Historien-Science-Fiction-Epos seinesgleichen. Am 15. November soll nun „Cloud Atlas“ in die deutschen Kinos kommen.

Ein Strudel durch die Zeit

Die Geschichte des Films orientiert sich am ähnlich klingenden Roman „Der Wolkenatlas“ von David Mitchell und ist nicht so schnell erzählt. Sechs parallel verlaufende Erzählstränge handeln von der stetigen Wiederkehr der Dinge. Sei es Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem der amerikanische Anwalt Adam Ewig mit der Unterdrückung afrikanischer Volksstämme konfrontiert ist, oder 300 Jahre später, als der weibliche Klon Sonmi 451 in Korea des Verbrechens angeklagt wird, da er ein Mensch sein möchte, in einem Strudel durch die Zeit erzählt der Film letztendlich von der Zukunft der Menschheit. Ein großes Vorhaben, für das „Cloud Atlas“ 172 Minuten benötigt.

Parallelen in Form und Inhalt

Inhalt und From zeigen konsequent eine Menge an Parallelen. Neben den sechs Erzählungen, changiert das Macher-Trio eine Vielzahl von Genres und Stilen nebeneinander, was an den „Schmetterlingseffekt“, „21 Gramm“ und ähnliche Filme erinnert. Damit bricht Tywker nicht zum ersten Mal die Norm des dramatischen Plots. Schon in seinem Debütfilm „Lola rennt“ lässt er seine Protagonistin immer wieder durch dieselbe Hölle rennen. Eine Parallelität, die in seinem aktuellen Film um einiges bombastischer daher kommt.

Teuerste deutsche Film

Mit 100 Millionen Dollar ist der Film der teuerste deutsche Film. Die Summe übertrifft den zuvor von Tykwer selbst aufgestellten Rekord von „Das Parfum“. Warum der Film so teuer war, liegt wohl nicht nur an der Starbesetzung. Tykwer beteuert, dass die Schauspieler Halle Berry, Tom Hanks und Hugh Grant für einen Bruchteil ihrer üblichen Gagen gespielt haben. Aber Südkorea im Jahr 2140 fordert gehörige Mengen von Architektur, Mode und Technologie. Das ist teuer, egal, ob es im Studio oder am Computer gebaut wird.

Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird unterschiedlich bewertet. Kritiker zerreissen den Film als „metaphorisch-philosophischen Kitschfilm“, während andere ihn als Kunstfilm loben, der sich jeder Konvention widersetzt. Wer sich selbst ein Urteil bilden möchte, sollte sich den Film ab Mitte November anschauen.

Bilderrechte: © panthermedia.net/ josefhanus (Josef Hanus)

Apple nutzt Weiß früh als eigenen Weidererkennungswert

Apple nutzt Weiß früh als eigenen Weidererkennungswert

Farben sehen wir täglich überall. Ob die herbstlich-bunte Färbung der Bäume im Moment, die angesagten knallbunten Hosen bei den Trendsettern oder einfach nur dann, wenn wir mit dem Auto an der Ampel stehen. Aber es gibt einen Konkurrenten für die bunten Töne: Weiß ist nämlich gerade der letzte Schrei! Grün oder Blau war gestern und der altbewährte Schwarz-Weiß Trend ist zurück.

Apple nutzte den Weiß-Trend konsequent

Aber warum? Farbexperte Klausbernd Vollmar sagt “Weiß entspricht dem Zeitgeist”. Er ist derjenige, der sich mit der Wirkung von Farben auskennt und auch große Firmen in der Farbgestaltung ihrer Produkte berät. Genau genommen ist Weiß aber gar keine Farbe, wird deshalb als “unbunte” Farbe bezeichnet und ist gerade deshalb so in, weil es nicht so emotional wie Grün, Rot oder Blau daherkommt. 
Waren in den 1970er-Jahren in der Welt der Hippies Bunt noch voll im Trend, so steht die Generation heute nun eher auf abstrakte und klare Dinge, die sich im Schwarz-Weiß Kontrast am besten widerspiegeln.
Eine Firma die mit dem weißen Farbdesign ihrer Produkte auf sich aufmerksam machte, war Apple. Egal ob iPhone, Mac oder iPod: Wer “In” sein wollte, kaufte die elektronischen Geräte in Weiß. Ein schlauer Schachzug des amerikanischen Unternehmens, gab es doch die meisten elektronischen Geräte bislang nur in Schwarz.

Geschmack bleibt Geschmack

Aber wie lange wird dieser Trend sich halten? Der Experte meinte “Viele elektronische Spielzeuge sind schon nicht mehr Weiß.” Der Trend geht inzwischen schon in Richtung Schwarz, sowie hin zu den Matttönen.
Insgesamt muss man jedoch sagen,dass Farben immer Geschmackssache sind. Die einen mögen es bunt, die anderen eher schwarz-weiß. Welche Farben gerade im Trend sind, lässt sich aber leicht an Klamotten der Schaufensterpuppen beim Shoppen erkennen.

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Werkzeug eines Modeschöpfers

Werkzeug eines Modeschöpfers

Berühmt sein – das heißt natürlich nicht, dass man alles kann. Viele Promis allerdings scheinen diesem Irrglaube zu unterliegen. Sie singen, schauspielern, kreieren Parfums und versuchen sich als Modedesigner. Gerade Letzteres allerdings geht nur bedingt gut. So gehören Jessica Simpson, Kanye West und Kim Kardashian zu der Riege, die sich auch unbedingt als Designer kreativ austoben wollen und dabei nicht unbedingt glänzten. Generell ist es immer fraglich, wie viel die Prominenten selbst entwerfen, oder aber ob sie nur ihren Namen für ein neues Label und eine weitere potenzielle Geldquelle hergeben. Unlängst kann allerdings nicht verneint werden, dass es eine Riege berühmter Frauen geschafft hat, sich im Business zu etablieren. So gewannen sowohl Victoria Beckham als auch die Olson-Zwillinge renommierte Designerpreise. Die Frau von David Beckham konnte den British Fashion Award einheimsen, das Zwillingspaar wurde mit dem Preis der amerikanischen Modekammer, der CFDA, ausgezeichnet. Zur New Yorker Modewoche steht nun eine neues Debüt in Sachen Promidesign an: Auch Katie Holmes versucht sich seit neuestem als Designerin. In Zusammenarbeit mit ihrer langjährigen Stylistin, Jeanne Yang, brachte sie schon vor geraumer Zeit das Lable ‘Holmes & Yang’ auf den Markt. Die Designs sind schlicht und kühl, die Farben einfach. Der Preis jedoch hat sich gewaschen. Ein einfaches Trägerhemd kommt mit 350 Dollar nicht gerade günstig daher. Was steckt hinter dieser Ambition, auch im Modesektor Fuß zu fassen, kann nun gefragt werden? Ist es der Wunsch nach finanzieller Sicherheit? Oder aber möchten die berühmten Persönlichkeiten einfach noch etwas länger im Gespräch bleiben? Denn eins ist bei Promi-Designs sicher: Hinter der Marke geht es letztendlich doch immer um die Persönlichkeit, die ihr dem Namen verleiht. Abzulesen ist dies nicht zuletzt daran, dass erst nach der Bekanntgabe der Scheidung von Tom Cruise die zuvor eher unauffälligen Stücke von Holmes zum Verkaufsschlager avancierten.

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