Unter dem Titel “Nur hier” wird man vom 18. Januar bis zum 14. April rund 100 Werke deutscher Kunst seit 1949 bewundern können, die sonst nur Mitarbeiter der Ministerien und Botschaften zu Gesicht bekommen. Seit den 1970ern, also immerhin schon seit über 40 Jahren, sammelt die Bundesrepublik junge, deutsche Kunst und investiert so in gleich doppelter Weise in die Zukunft. Aus dieser mittlerweile rund 1 500 Kunstwerke umfassenden Sammlung werden in der Bonner Bundeskunsthalle zwischen 2007 bis 2011 erworbene Kunstwerke gezeigt.
Der Bund der Sammler
Noch unter Willie Brandt schlug der damaligen Vorsitzenden des Deutschen Künstlerbundes, Georg Meistermann, die Installation eines Gremiums vor, das völlig frei für den Ankauf deutscher Kunst als Wertanlage zuständig sei. Schon im darauffolgenden Jahr wurde zum ersten Mal eine unabhängige Ankaufskommission aus deutschen Museumsleitern, Künstlern und Kritikern zusammengestellt, die für je vier Jahre die neuen Ankäufe tätigen sollte. Einzige Bedingung für die Käufe war und ist: Das jeweilige Werk muss nach 1949 entstanden und entweder von einem Deutschen oder einem in Deutschland lebenden Künstler geschaffen worden sein.
Zur diesjährigen Gremiumsauswahl gehören unter anderem der Leiter des Bonner Kunstmuseums Stefan Berg sowie Susanne Gaensheimer, Chefin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt/Main, an. Jährlich stand ihnen ein Etat von 250 000 Mark zur Verfügung. Heute, nach 41 Jahren, beträgt dieser bereits 500 000 Euro. In diesen sind auch weitere Kosten etwa für Rahmungen und Restaurierungen eingerechnet. Damit ist die Bundessammlung überaus wertstabil. Auch der Versicherungswert der Kunstschätze ist daher wenig erstaunlich. Er beläuft sich auf circa 32 Millionen Euro.
Neue Kunst braucht das Land
Auch aufgrund des dennoch eher niedrigen Ankaufetats liegt das Hauptaugenmerk des Gremiums nicht darauf, möglichst etablierte und bekannte Künstler zu sammeln, sondern gerade junge, neue Künstler zu fördern. Beinahe alle großen Namen der deutschen Nachkriegszeit sind vertreten, und das, obwohl sie bei Ankauf noch eher unbekannt waren. Fotografien der Stuttgarterin Annette Kelm finden sich hier neben Arbeiten des Engländers Sebastian Dacey und Objekten des dänischen Konzeptkünstlers Henrik Olesen.
Es versteht sich von selbst, dass ab und an ein später großer Name durchs Raster rutscht. So passiert bei Anselm Kiefer, der in die Sammlung schlicht nicht aufgenommen worden ist. Selbst Georg Baselitz ist mit einigen wenigen Papierarbeiten stark unterrepräsentiert. Anders bei der Becher-Schule mit Interpreten wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer, mit deren Fotografien sich der Bund gut eingedeckt hat.
Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird von der Sammlung allerdings auch gar nicht erhoben. Viel eher sucht man Arbeiten aus, in denen es um etwas geht.
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Für die einen ein gewöhnlicher Plastikbeutel zum Einkaufen, für die anderen ein Kunstobjekt: In Sollingen hängen Kunstwerke in durchsichtigen Plastikbeuteln von der Decke
Gefüllte Plastikbeutel waren bisher nicht mit hochwertigen kreativen Leistungen in Verbindung zu bringen, doch dies hat sich spätestens seit den Ausstellungen im Solinger Restaurant Stückgut in den Güterhallen im Südpark geändert. Das Konzept ist simpel und findet seit 2006 viele Anhänger: Es setzt auf die unkonventionelle Präsentation von Kunstwerken in durchsichtigen Plastikbeuteln, die von der Decke hängen. Rund 80 Werke von über zehn Künstlern sind in diesem Jahr zusammengekommen und vereinen sich zu einem Weihnachtsmarkt der besonders unkonventionellen Art.
Kunst in Beuteln
Die Richtung der Kunst in den einzelnen Werken ist sehr unterschiedlich, es geht von abstrakter Malerei über lustige Metallskulpturen, von Landschaftsmalerei zu bunten Tieren. Das große Interesse des Publikums und der reißende Absatz zeigen, dass das Konzept aufgeht. Für jeden Geschmack und auch jeden Geldbeutel ist etwas dabei, die Tüten mitsamt Inhalt kosten zwischen 20 und 140 Euro. Die Bandbreite der Werke erstreckt sich vom kleinen bis zum mittleren Format.
Ausstellende Künstler sind unter anderem der Mieter der Güterhalle, Peter Amann, der mit seinen Metallskulpturen die Ausstellung bereichert. Daneben hängen die von der Galerie Gecko bereitgestellten Landschaftsszenen von Gennady Karabinskiy. Auch Janine Berger, Heike Leichsenring und Régis Noel haben einige Werke zur Verfügung gestellt.
Der hängende Weihnachtsmarkt
Anfangs war die Aktion nur für ein Wochenende gedacht. Der Erfolg und die Folgejahre bewiesen jedoch, dass der enorme Aufwand des Aufhängens der einzelnen Beutel durchaus zu einer längeren Ausstellungszeit berechtigt. Der hängende Weihnachtsmarkt im Stückgut ist mittlerweile zur Institution geworden, und es lohnt sich immer, dort vorbeizusehen. Für den einen oder anderen ist vielleicht ein individuelles Weihnachtsgeschenk dabei, und die Werke können noch bis zum 24. Dezember gekauft werden. Jedoch sollte man sich beeilen, denn jeden Tag wird die Zahl der hängenden Tüten an der Decke geringer.
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Was passiert, wenn sich die deutsche Filmgröße Tom Tykwer und die Geschwister der „Matrix“-Triologie Lana und Andy Wachowski treffen? Es entsteht ein Historien-Science-Fiction-Epos seinesgleichen. Am 15. November soll nun „Cloud Atlas“ in die deutschen Kinos kommen.
Ein Strudel durch die Zeit
Die Geschichte des Films orientiert sich am ähnlich klingenden Roman „Der Wolkenatlas“ von David Mitchell und ist nicht so schnell erzählt. Sechs parallel verlaufende Erzählstränge handeln von der stetigen Wiederkehr der Dinge. Sei es Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem der amerikanische Anwalt Adam Ewig mit der Unterdrückung afrikanischer Volksstämme konfrontiert ist, oder 300 Jahre später, als der weibliche Klon Sonmi 451 in Korea des Verbrechens angeklagt wird, da er ein Mensch sein möchte, in einem Strudel durch die Zeit erzählt der Film letztendlich von der Zukunft der Menschheit. Ein großes Vorhaben, für das „Cloud Atlas“ 172 Minuten benötigt.
Parallelen in Form und Inhalt
Inhalt und From zeigen konsequent eine Menge an Parallelen. Neben den sechs Erzählungen, changiert das Macher-Trio eine Vielzahl von Genres und Stilen nebeneinander, was an den „Schmetterlingseffekt“, „21 Gramm“ und ähnliche Filme erinnert. Damit bricht Tywker nicht zum ersten Mal die Norm des dramatischen Plots. Schon in seinem Debütfilm „Lola rennt“ lässt er seine Protagonistin immer wieder durch dieselbe Hölle rennen. Eine Parallelität, die in seinem aktuellen Film um einiges bombastischer daher kommt.
Teuerste deutsche Film
Mit 100 Millionen Dollar ist der Film der teuerste deutsche Film. Die Summe übertrifft den zuvor von Tykwer selbst aufgestellten Rekord von „Das Parfum“. Warum der Film so teuer war, liegt wohl nicht nur an der Starbesetzung. Tykwer beteuert, dass die Schauspieler Halle Berry, Tom Hanks und Hugh Grant für einen Bruchteil ihrer üblichen Gagen gespielt haben. Aber Südkorea im Jahr 2140 fordert gehörige Mengen von Architektur, Mode und Technologie. Das ist teuer, egal, ob es im Studio oder am Computer gebaut wird.
Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird unterschiedlich bewertet. Kritiker zerreissen den Film als „metaphorisch-philosophischen Kitschfilm“, während andere ihn als Kunstfilm loben, der sich jeder Konvention widersetzt. Wer sich selbst ein Urteil bilden möchte, sollte sich den Film ab Mitte November anschauen.
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Farben sehen wir täglich überall. Ob die herbstlich-bunte Färbung der Bäume im Moment, die angesagten knallbunten Hosen bei den Trendsettern oder einfach nur dann, wenn wir mit dem Auto an der Ampel stehen. Aber es gibt einen Konkurrenten für die bunten Töne: Weiß ist nämlich gerade der letzte Schrei! Grün oder Blau war gestern und der altbewährte Schwarz-Weiß Trend ist zurück.
Apple nutzte den Weiß-Trend konsequent
Aber warum? Farbexperte Klausbernd Vollmar sagt “Weiß entspricht dem Zeitgeist”. Er ist derjenige, der sich mit der Wirkung von Farben auskennt und auch große Firmen in der Farbgestaltung ihrer Produkte berät. Genau genommen ist Weiß aber gar keine Farbe, wird deshalb als “unbunte” Farbe bezeichnet und ist gerade deshalb so in, weil es nicht so emotional wie Grün, Rot oder Blau daherkommt.
Waren in den 1970er-Jahren in der Welt der Hippies Bunt noch voll im Trend, so steht die Generation heute nun eher auf abstrakte und klare Dinge, die sich im Schwarz-Weiß Kontrast am besten widerspiegeln.
Eine Firma die mit dem weißen Farbdesign ihrer Produkte auf sich aufmerksam machte, war Apple. Egal ob iPhone, Mac oder iPod: Wer “In” sein wollte, kaufte die elektronischen Geräte in Weiß. Ein schlauer Schachzug des amerikanischen Unternehmens, gab es doch die meisten elektronischen Geräte bislang nur in Schwarz.
Geschmack bleibt Geschmack
Aber wie lange wird dieser Trend sich halten? Der Experte meinte “Viele elektronische Spielzeuge sind schon nicht mehr Weiß.” Der Trend geht inzwischen schon in Richtung Schwarz, sowie hin zu den Matttönen.
Insgesamt muss man jedoch sagen,dass Farben immer Geschmackssache sind. Die einen mögen es bunt, die anderen eher schwarz-weiß. Welche Farben gerade im Trend sind, lässt sich aber leicht an Klamotten der Schaufensterpuppen beim Shoppen erkennen.
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Das iPhone kann ja so einiges, in vielen Bereichen muss das iPad noch gleichziehen. Im Bereich der Mode-Apps hat es das unlängst getan. Für Fashion-Victims lohnt sich nun also auch ein iPad.
iPad-Apps von Zeitschriften und Modemessen
Die App der Modezeitschrift ‘Elle’ beispielsweise gab es schön länger für das iPhone, nun ist sie auch für das iPad zu haben. Für die Nutzung der verschiedenen Apps auf dem iPad ist eine Internetverbindung natürlich unerlässlich. Zahlreiche Anbieter haben inzwischen Vergleichsportale gegründet – dort informieren ist ganz einfach, denn die Preise und Leistungen sind übersichtlich aufgeschlüsselt. Kosten sparen kann man allerdings auch bei einigen Apps. Das Angebot von ‘Victoria’s Secret’ beispielsweise ist kostenlos und macht das iPad zum interaktiven Dessous-Katalog. Auch für Besucher der Berliner Modemesse ‘Bread and Butter’ ist es so, dass sie lediglich für den modischen Einkauf in die Tasche greifen müssen. Unmittelbar vor der Fashion-Week wird die kostenfreie App jedes Jahr aktualisiert.
Mode-Freaks kommen voll auf ihre Kosten
Für Fans von dem exklusiven Lable Louis Vuitton hält der App-Store für das iPad eine ganz besondere Anwendung bereit. Mit der App, die den Namen ‘Louis Vuitton 100 legendary Trunks‘ kann der Nutzer in die Vergangenheit des Lables reisen und sich 100 historische Taschen und Koffer ansehen. Diese sind mit interessanten Infos und Geschichten verknüpft. Videos und Fotos zeigen zudem prominenten Besitzer dieser begehrten Stücke. Wer keine Reise in die Vergangenheit antreten will, sondern lieber tagesaktuelle Infos über das Modegeschehen erhalten möchte, der kann sein iPad auch mit der App ‘FashionDaily.tv’ bestücken. Hier gibt es neben Reportagen und Interviews vor allem auch Hinweise auf wichtige Termine und Veranstaltungen. Für Kreative gibt es außerdem eine tolle App von ‘Fashionfreax’. Mit deren Hilfe ist es möglich, auch auf dem iPad neue Outfits und Inspirationen hochzuladen und beliebig zu kombinieren.
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Berühmt sein – das heißt natürlich nicht, dass man alles kann. Viele Promis allerdings scheinen diesem Irrglaube zu unterliegen. Sie singen, schauspielern, kreieren Parfums und versuchen sich als Modedesigner. Gerade Letzteres allerdings geht nur bedingt gut. So gehören Jessica Simpson, Kanye West und Kim Kardashian zu der Riege, die sich auch unbedingt als Designer kreativ austoben wollen und dabei nicht unbedingt glänzten. Generell ist es immer fraglich, wie viel die Prominenten selbst entwerfen, oder aber ob sie nur ihren Namen für ein neues Label und eine weitere potenzielle Geldquelle hergeben. Unlängst kann allerdings nicht verneint werden, dass es eine Riege berühmter Frauen geschafft hat, sich im Business zu etablieren. So gewannen sowohl Victoria Beckham als auch die Olson-Zwillinge renommierte Designerpreise. Die Frau von David Beckham konnte den British Fashion Award einheimsen, das Zwillingspaar wurde mit dem Preis der amerikanischen Modekammer, der CFDA, ausgezeichnet. Zur New Yorker Modewoche steht nun eine neues Debüt in Sachen Promidesign an: Auch Katie Holmes versucht sich seit neuestem als Designerin. In Zusammenarbeit mit ihrer langjährigen Stylistin, Jeanne Yang, brachte sie schon vor geraumer Zeit das Lable ‘Holmes & Yang’ auf den Markt. Die Designs sind schlicht und kühl, die Farben einfach. Der Preis jedoch hat sich gewaschen. Ein einfaches Trägerhemd kommt mit 350 Dollar nicht gerade günstig daher. Was steckt hinter dieser Ambition, auch im Modesektor Fuß zu fassen, kann nun gefragt werden? Ist es der Wunsch nach finanzieller Sicherheit? Oder aber möchten die berühmten Persönlichkeiten einfach noch etwas länger im Gespräch bleiben? Denn eins ist bei Promi-Designs sicher: Hinter der Marke geht es letztendlich doch immer um die Persönlichkeit, die ihr dem Namen verleiht. Abzulesen ist dies nicht zuletzt daran, dass erst nach der Bekanntgabe der Scheidung von Tom Cruise die zuvor eher unauffälligen Stücke von Holmes zum Verkaufsschlager avancierten.
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Auf Platz zwei der Kinocharts befindet sich gerade die Politkomödie und Neueinsteiger „Die Qual der Wahl“. 27,44 Millionen konnte der Film einspielen. „The Dark Knight Rises“ fiel auf den dritten Platz und spielte nur noch 19,54 Millionen Dollar ein. Dennoch spielte der dritte Teil der Batman-Trilogie bereits 390,15 Millionen Dollar ein und ist somit der fünfzehnt-erfolgreichste Film aller Zeiten.
Auf Platz vier schaffte es das Komödien-Drama „Wie beim ersten Mal“ mit Meryl Streep und Tommy Lee Jones (15,6 Millionen Dollar in der ersten Woche). Dafür verlor „Gregs Tagebuch – Ich war’s nicht!“ seinen zweiten Platz und stieg auf Platz fünf ab. Er konnte diese Woche nur 8,2 Millionen Dollar einspielen und kommt insgesamt auf 30,55 Millionen Dollar Einnahmen.
In den deutschen Chats sieht es ganz anders aus. Hier hält sich auch in der zweiten Woche der Film „Ted“. 580 000 Besuchen schauten in der zweiten Woche den Film. „Prometheus – Dunkle Zeichen“ konnte sich als Neueinsteiger den zweiten Platz mit 310 000 Kinogängern sichern. Auch in Deutschland rutschte „The Dark Knight Rises“ auf Rang drei mit 260 000 Besuchern ab. Auf Platz vier folgt mit 165 000 Besuchern der Animationsfilm „Merida – Legende der Highlands“ und auf Platz fünf „Ice Age 4 – Voll verschoben“ mit 160 000 Kinobesuchern.
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Wann bleibt in der schnelllebigen, modernen Zeit endlich ein Augenblick zum Innehalten und Nachdenken? Genau so einen Moment schenkt einem der Film „One“. Die Dokumentation besteht aus Interviews, in denen bekannte Denker der heutigen Zeit genauso zu Wort kommen wie ganz normale Passanten. Gefragt werden sie nach dem Sinn des Lebensund ähnlich tiefgründigen Themen. „One“ ist eine kurze, spirituelle Reise, die anregt und unterhält, stellenweise aber doch etwas flach geraten ist.
Das ungewöhnliche Projekt geht auf den US-Amerikaner Ward Powers zurück. Der 45-jährige Anwalt aus Detroit fuhr mit zwei Freunden und einer Videokamera quer durch Amerika, um allerlei Menschen zu interviewen. Im Film kommen erst die normalen Menschen von der Straße an die Reihe, denen 17 Fragen über Philosophie, Religion, Wissenschaft und Psychologie gestellt werden. Dann folgen Akademiker und Geistliche. Die haben übrigens nicht unbedingt bessere Antworten auf Lager als manch Passant.
Der Dokumentarfilm regt zum Nachdenken an. Man kann sich mit dieser großen Frage unter verschiedenen Gesichtspunkten nähern. Manchmal ist es vielleicht gar nicht so wichtig den Sinn des Lebens in seiner Gesamtheit zu erfassen, sondern vielmehr den Sinn des eigenen Lebens zu begreifen. Insbesondere die Esoterik beschäftigt sich viel mit solchen Themen. Wer mehr dazu erfahren möchte - kostenlose Beratung gibt es auch hier. Auch der Film bietet nicht nur eine mögliche Antwort, sondern zeigt die große Bandbreite von schönen und schlüssigen Lebensentwürfen: vom indianischen Medizinmann über den buddhistischen Mönch bis hin zum großen Meisterdenker. Wer also verzweifelt auf der Suche nach einem Sinn im Leben ist, sollte sich „One“ nicht entgehen lassen. Aber auch, wer sich schon länger nicht mehr mit theoretischen und existenziellen Fragen auseinander gesetzt hat, profitiert von einem Besuch. Am Ende lässt sich nur eins festhalten: Ein sinnvolles Leben ist eben das, was man draus macht …
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Jedes Jahr verschwinden 200 Kioske in Deutschland. Veränderte Öffnungszeiten von Supermärkten sowie das breitere Einkaufs-Angebot an Tankstellen und Bahnhöfen machen es den Kioskbesitzern zunehmend schwerer, eine Nische zu finden, in der sie nicht bedroht sind. Dabei ist ihre Rolle nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht wichtig, sondern auch aus kultureller.
Seit 2006 darf jedes Bundesland eigenständig festlegen, wie lange Geschäfte geöffnet haben dürfen. Viele Bundesländer haben die Öffnungszeiten liberalisiert und erlauben Supermärkten, Kunden bis Mitternacht zu empfangen. Das freut die Verbraucher, welche ihre Zeit dadurch freier einteilen können, ohne auf teurere Alternativen wie Tankstellen oder eben Kioske ausweichen zu müssen. Des einen Freud ist des anderen Leid: Kioske werden häufig als Familienbetrieb oder Kleinunternehmen geführt. Wenn die Umsätze nicht stimmen, ist der Broterwerb des Verkäufers direkt bedroht.
Und nicht nur die Kioskbesitzer selbst, auch viele Kunden schwelgen in Nostalgie, wenn es um die kleinen Geschäfte geht. Sie sind weniger anonym als Tankstellen und Bahnhöfe. Da sie meist Laufkundschaft bedienen, bildet sich um sie herum häufig eine kleine Kiez-Gemeinschaft. Besonders in Zeiten, in denen Arbeit, Freizeit und Einkauf örtlich bisweilen weit auseinander liegen, kommt man kaum in Kontakt mit den Menschen, die in der Nähe wohnen. Beim spontanen Feierabendbier oder beim Zeitungs- bzw. Zigarettenkauf am Kiosk ergibt sich die seltene Gelegenheit, sich mit den Nachbarn auszutauschen. Dem Kioskbetreiber kommt eine Rolle zu wie dem Wirt einer Eckkneipe, der die Sorgen der Bewohner ganzer Stadtviertel kennt.
Doch die gesellschaftliche Rolle der Kioske ist für manche auch der Grund, diese zu meiden. Wer die Stammkunden der Kioske, welche oft etwas zu ausgiebig trinken, nicht mag, wird diese Orte meiden, auch wenn dadurch längere Wege zum Einkaufen nötig werden.

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Schwer zu glauben ist es schon, was Bart Jansen da mit seinem Kater gemacht hat. Das Tier hat alle Viere weit von sich gestreckt und die Augen weit aufgerissen, vor Schreck möchte man meinen, denn an seinen Vorder- und Hinterpfoten sind Rotoren befestigt. Mit denen hebt die Katze nun langsam vom Boden ab und fängt tatsächlich an zu fliegen. Der Orvillecopter wurde dieses Jahr auf dem Kunstrai-Festival in Amsterdam vorgestellt und wird seither kritisch diskutiert. Während die einen schmunzeln müssen, finden andere Jansens Idee ekelhaft. Merken tut die Katze von all dem Trubel, der momentan um sie veranstaltet wenig. Das Tier ist nämlich schon vor einiger Zeit gestorben. Als Jansen sein überfahrenes Haustier fand, wollte er ihm die letzte Ehre erteilen. Die gab es für den Kater Orville aber nicht unter der Erde, sondern in der Luft. Weil Jansen glaubt, dass es Orville’s großer Wunsch war zu fliegen, vor allem um potentielle gefiederte Beute zu fangen, wollte er ihm diesen erfüllen. Somit zog er dem Kater das Fell ab und baute ihn mit der Hilfe eines Freundes zum Helikopter um. Der Motor befindet sich nun im Bauch des Tieres, an dem auch Kufen befestigt sind. Die Rotoren sind an den Pfoten befestigt. Dass auch Jansen selbst von der Luftfahrt begeistert ist, zeigt sich schon aufgrund des Namens, den er seinem Haustier gegeben hat. So wurde dieser nach Orville Wrigth benannt, dem US-amerikanischen Flugzeugbauer. Angeblich haben Orville und sein Bruder Wilbur Wright den ersten kontrollierten Flug durchgeführt. Dies wird aber immer wieder bezweifelt. Ein Pionier der Luftfahrt scheint Jansen mit seinem Orvillecopter jedenfalls zu werden, bisher hat man noch wenig von fliegenden ausgestopften Haustieren gehört. Zu seinem Geburtstag soll Orville mit größeren Rotoren und einem stärkeren Motor sogar noch aufgerüstet werden, wenn man also bald fliegende Katzen sichtet, muss man sich erstmal keine Sorgen machen.






