Und am Ende ist aus einem kleinen,schüchternen Jungen mit Brille und einer blitzförmigen Narbe mitten auf der Stirn ein erwachsener Zauberer geworden.Denn mit dem 7. Teil der Saga endet die magische Geschichte, um Harry,Hermine und Ron, welches zuvor als Kinderbuch zum Weltbestseller wurde.

Harry Potter und Voldemort, Foto von WorthingTheatres/flickr.com
Zum Glück sagen die einen, denn wenn man sich den letzten Teil von “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” anschaut, dann bleibt nicht mehr viel, von der zauberhaften Welt, die Joanne K. Rowling einst in ihren Büchern schuf.
Ein Daniel Radcliffe in der Rolle des Harry Potters, der rein gar nichts mehr vom süßen Zauberlehrling von einst besitzt. In diesem letzten Teil stellt er viel mehr eine “Killermaschine” dar, die gegen Lord Voldemort und seine Armee antritt,welche inzwischen die Zauberschule Hogwarts in Besitz genommen hat und dort die Schüler in Angst und Schrecken versetzt.
Beim finalen Kampf wird die komplette Schule in Schutt und Asche verwandelt, was eher an die Szene eines Kriegsfilm erinnert oder an Bilder vom zerbombten London, nach dem 2. Weltkrieg. Für atmosphärische Stimmung und witzige Dialoge, wie in den letzten Teilen bleibt hier nur wenig Zeit. Dafür gibt es eine Menge an Special Effects, Blut und alle sagenumwobenen Fabelwesen, von Trollen,über Kobolde bis hin zu Drachen und Riesenspinnen haben nochmals einen Auftritt.
Zum Schluss endet dann wieder alles gut und die drei Hauptdarsteller werden in die “wirkliche Welt” entlassen. Ein effektvolles Ende,welches vom Regisseur Robert Yates gut inszeniert wurde, welches aber leider fast gar nichts mehr mit der fantasiereichen und humorvollen Saga von Joanne K. Rowling zu tun hat.