
Harry Potter / karly ilustraciones
Das Warten hat nun endlich ein Ende, das Zittern und Bangen um das Leben des beliebten Zauberlehrlings nun endlich auch. Es ist geschehen, der zweite Teil des Films „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, ist nun unter die Menschen gekommen und setzt der Legende nun ein Ende, die seit dem Jahre 1997, angefangen mit einem Buch, immer fortzulaufen und zu wachsen schien.
Was viele zu Tränen rührte, ging jedoch auch einher mit erlösender Erleichterung. So konnten sich die Darsteller der Harry Potter-Reihe einer sorgenlosen Jugend wie wir sie kennen, nicht erfreuen. Statt die Freuden und Leiden der ersten großen Liebe zu durchleben, den ersten Rausch in durchzechten Nächten und sich mit den kleinen Problemchen des Alltags zu beschäftigen bevor Arbeit, Versicherungen und Termine auf sie zukommen, haben Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint ihre Jugend arbeitend am Filmset verbracht. Mit dem achten Film hat für sie nun ein Ende, was bereits vor zehn Jahren begann.
Um das noch vollends auszukosten, wurde der letzte Teil der Reihe zweigeteilt, was nicht allen gefiel. Der Produzent musste sich vorwerfen lassen, lediglich ans Geld der Zauberfans zu wollen.
Dennoch lohnt es sich, das für den zweiten Teil von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes auszugeben. War der erste Teil noch geschmückt von sämtlichen wenig aufregenden Landschaftsaufnahmen Englands, geht es nun hoch her. Der erste Film zeigt sich als Brücke für ein actionreiches Ende mit zahlreichen Höhepunkten, wobei es den drei Figuren Harry, Hermine und Ron nun gelingen soll, Voldemort endgültig zu vernichten.
Noch deutlich düsterer als in den letzten Filmen geht es zu und erinnert kaum noch an das nette Familienspektakel vor allem für die kleinen Fans, das es zu Beginn noch war. Die dunkle Seite ist in der Zauberwelt auferstanden, mit Kostümen wie sie auch zu Deutschlands dunkelsten Zeiten zu sehen waren, und versucht mit aller Macht den langweiligen netten Zauberlehrern und -lehrlingen das Zepter wieder aus der Hand zu reißen. Auch im Film mussten die Drei Hauptfiguren schnell erwachsen werden und stehen Kampf und Tod von Angesicht zu Angesicht. Maske und Kostümbild haben sich alle Arbeit geleistet, das Bild perfekt zu machen, mit Kobolden und Uniformen. Einzig die eigentlichen Helden, in Rollkragenpullover und leichtem Sommerjäckchen scheinen daneben manches Mal etwas fehl am Platze.
Nach einer Flucht per Drachen, eine verwüstete Bank zurückgelassen, geht es für Harry Potter und seine Freunde wieder zurück nach Hogwarts, wo der Großteil der Handlung spielt. Vorher eher Spielkulisse im Hintergrund, wird die Zauberschule nun zum wichtigsten Bild und Schlüssel. Wer Macht über diesen Ort hat, so scheint es, kann auch jeden anderen Fleck der Welt beherrschen. Vor den Toren von Hogwarts von allen bösen Kameraden erwartet, versucht man sich drinnen durch eine Schutzkuppel, steinernen Wächtern und sogar Sprengfallen zu schützen.
Reich an Effekten ist die große Schlacht zwischen Gut und Böse, die sich durch den ganzen Film zieht. Der 3D-Effekt hält sich dezent im Hintergrund, unterstützt aber einwandfrei die Kampfszenen und Voldemort scheint bei dem Versuch, die Schutzkuppel aufzulösen, einen ganzen Planeten zum Explodieren zu bringen.
Zwischen all der Aufregung und dem Drama, gibt es zwischendurch auch in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes- Teil 2 Passagen, die sich in die Länge ziehen. Was hier nicht so oft vorkommt, wie im ersten Teil, fällt in der actiongeladenen Handlung natürlich um so deutlicher auf. Dennoch darf die Geschichte nicht mit großen Lücken klaffen, weshalb manche Darstellungen wichtig sind, um Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu zeigen. In 130 Minuten ist es ohnehin kaum möglich, den gesamten Inhalt des Buches wiederzugeben, weshalb für Unbelesene manche Stellen vielleicht nicht ganz nachzuvollziehen sind. Manchen Szenen sieht man es allerdings an, dass ein nahes Ende des Filmes wartet, und die Zeit nicht mit Nebenschauplätzen vertan werden darf.
Es zeigt sich, dass Daniel Radcliffe und Co. Etwas von ihrem Handwerk verstehen. Ganz und gar Eins mit seiner Rolle, zeigt sich hingegen Ralph Fiennes, der in seiner Rolle des dunklen Lords durch und durch das Böse verkörpert. Maske und Körpersprache lassen ihn zusätzlich bedrohlich wirken und man lässt sich vollends von seinem furchtbaren Charakter fesseln.
Es ist also lohnenswert, sich das große Finale im Kino anzusehen. Während die Filmreihe teilweise etwas eintönig verlief, wird hier zu einem ereignis- und effektreichen Endspurt angesetzt, der mit dem Sprung in ein großes Spektakel mit viel Action und Emotion endet. David Yates hat gute Arbeit geleistet, für Fans der Bücher und neue Fans der Filme, die Welt der Zauberer auf die Leinwand zu holen.
Nun hat die Zauberei, zumindest für Harry, Hermine und Ron, ein Ende gefunden- natürlich mit einem würdig kitschigem Happy End.

Kunst von Ai Wei Wei, Foto von kanegen/flickr.com
Der chinesische Künstler Ai Weiwei wurde wieder freigelassen. Nun stellt sich die Frage, ob die Arbeit an den Berliner Projekten wieder aufgenommen werden kann.
Galerist Alexander Ochs jedenfalls kann sich gut vorstellen, wie Journalisten derzeit das Haus des Künstlers in Peking umzingeln und sein Telefon ohne Pause klingelt, und hält sich deshalb erst einmal zurück. Doch zumindest scheint er anhand der Fotos nach der Entlassung der Überzeugung zu sein, Weiwei ginge es gut und sei kein gebrochener Mensch.
Die größte Gefahr scheint, dass man den chinesischen Kritiker psychisch unter Druck gesetzt wird. Ochs selbst konnte sich vor kurzer Zeit von den täglichen Repressionen in China überzeugen. Zur Eröffnung seiner Ausstellung der Arbeiten Hung Lius, eine Malerin aus San Francisco, in Peking, war auch die Ehefrau Ai Wei Weis eingeladen. Doch es zeigte sich womöglich Angst, etwas zu tun, dass die Behörden nicht dulden könnten, als diese ausrichten ließ, sie könne nicht kommen.
Von einer richtigen Freilassung kann hier noch nicht die Rede sein. Ai hat strenge Auflagen bekommen. Seine Bewegungsfreiheit ist massiv eingeschränkt und an mögliche Reisen ist noch gar nicht zu denken.
Und die Projekte in Berlin? Die ruhen also erst einmal im Atelier in Oberschöneweide, dass der Künstler kurz vor seiner Verhaftung noch betreten hatte. Martin Rennert, Präsident an der Universität der Künste, an der Ai Weiwei eigentlich eine Gastprofessur antreten sollte, richtete einen Brief an die Bundeskanzlerin, in dem er um ihre Unterstützung für die Universität bat. Außerdem kündigte die Universitätsleitung an, in den nächsten Tagen persönlich mit dem Künstler in Kontakt zu treten, sofern es ihm möglich ist.
Bei einigen Projekten konnte Ai Weiei noch persönlich mitwirken. So gibt es eine große Ausstellung von Fotografien in Winterthur in der Schweiz, eine Schau in New York und eine Übersicht im Kunsthaus Bregenz, die im Juli die architektonischen Projekte des Künstlers zusammenfassen will. Dabei legte der Künstler immer großen wert auf die Räumlichkeiten.
Auch das Blättern gepresste „Teehaus“ wird weiterhin im Museum für Asiatische Kunst in Berlin Dahlem zu sehen sein. Doch die von Weiwei vertretene Ausstellung in der Galerie Neugerriemschneider kann ohne seine Vorgaben, was das Konzept betrifft, nicht noch einmal entstehen und wurde deshalb abgebaut. Seine Künstlerhand wäre hier gefragt, die Elemente immer wieder neu anzuordnen und neue Zusammenhänge zu erschaffen.
Alexander Ochs, sowie die Galeristen Neuger und Riemschneider sind erleichtert, Ai Weiei wieder in der Umgebung seiner Familie und soweit wohl auf zu wissen und hoffen, dass auch die Lage um seine verschwundenen Mitarbeiter bald aufgeklärt wird. Als Initiator des „Berliner Apells“ im Internet, fordert Ochs mit vielen anderen, dass Ai Weiwei wieder die Freiheit geschenkt wird. Außerdem richten er und alle Unterzeichner auch einen Appell an die zuständigen Behörden und setzten sich dafür ein, dass auch die Mitarbeiter Weiweis freigelassen werden.

Recycling, Foto von epSos.de/flickr.com
Recycling ist jetzt auch in der Modeindustrie sehr gefragt. Eine junge Designerin aus Hamburg verwendet Recyclingstoffe um daraus ihre eigene Mode zu kreieren. Die Idee daher war eher ein spontaner Einfall, doch jetzt hat die 30 jährige damit einen vollen Erfolg gelandet. Der Hintergrund der ganzen Geschichte ist dass die Jungdesignerin kein Geld für neue Stoffe übrige hatte und deswegen alte Kleidungsstücker von ihren Freunden einsammelte. Mittlerweile ist die ganze Idee so ausgereift dass ihre Kunden sogar mit ihren Lieblingskleidungsstückern zu ihr kommen können und diese wunderbar abändern lassen können.
Die Mode selbst zeichnet sich nicht nur durch diese besondere Individualität sondern vor allem auch durch eine bezaubernde Leichtigkeit aus. Denn alles ist bunt und frisch, von alten Materialien ist da keine Spur. Die Kollektion der Jungdesignerin die seit drei Jahren selbstständig ist gibt es natürlich immer nur in kleinen Stückzahlen. Jedes Teil ist ein Einzelstück und wird von ihr persönlich produziert. Sie ist gelernte Schneiderin und hat bei Escada in München gelernt. Außerdem machte sie ein Studium in Textilmanagement in Hamburg.
Vielleicht fließt in ihre Mode auch ein wenig das Lebensgefühl von Sri Lanka und Spanien ein, denn dort hat sie einige Jahre gelebt. Auch wenn aller Anfang schwer ist, sie hat es auf jeden Fall geschafft. Ihre Kleidung wird mittlerweile nicht nur in Hamburg verkauft, sondern auch in namenhaften Shops in in Kopenhagen, Holland München, Düsseldorf und sogar in der modeverwöhnten Hauptstadt Berlin.
Doch es gibt auch eine etwas weniger ausgefallene Kollektion die dann in höheren Stückzahlen produziert wird und auch für jeden erschwinglich sind, egal ob jung oder alt. Seine alten Klamotten wieder in neuer Form und mit tollen Details zu sehen ist aber doch zumindest mal sehr spannend!
In der frühen Phase der Renaissance, die nach der Meinung vieler Historiker mit der Entdeckung der Neuen Welt durch Kolumbus im Jahr 1492 begann, wandelte sich das Menschenbild entscheidend. Der Mensch rückte zusehends in den Mittelpunkt des Universums, das theozentrische Weltbild des Mittelalters wurde immer mehr durch anthropologisches ersetzt. Dies ist in allen Formen der Kunst zu beobachten, sei es in der Literatur, im Theater, in der Musik, der Architektur, oder in der Malerei.
Die Ausstellung Dürer-Cranach-Holbein, die noch bis zum vierten September im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen ist, beschäftigt sich mit der Porträtmalerei um 1500 im deutschen Kulturraum. Als Einstieg in die Thematik wählte Kurator und Kunsthistoriker Karl Schütz ein Porträt des Habsburger-Herzogs Rudolf der IV., gemalt von einem unbekannten Künstler um 1360. Es gilt als das älteste Porträt des Okzidents und ist deshalb bemerkenswert, weil der Künstler die Gesichtslähmung Rudolf des IV nicht zu kaschieren versucht, sondern eine wirklichkeitsgetreue Darstellung seines Modells bietet, sieht man einmal von der erfundenen Krone ab. Es ist die erste große Überblicksausstellung über das frühe deutsche Porträt und nicht nur in seinem ältesten Werk fällt dem Betrachter der schonungslose Realismus der Künstler ins Auge. Teilweise wenig schmeichelhaft werden die meist adeligen Modelle portraitiert und so mancher Betrachter mag sich wundern, dass die Künstler in den Folgezeit weiter in der Lage waren den Pinsel zu führen und nicht wegen Majestätsbeleidigung die rechte Hand oder gar den Kopf einbüßen mussten. Die Künstler gingen sogar noch einen Schritt weiter und begannen auf ihrer Suche nach Authentizität die Burgen der Fürsten zu verlassen und das gemeine Volk auf Leinwand zu bannen. Ein Beispiel ist Dürers Kopfstudie einer „Lachenden Bäuerin“. Dieses Bestreben feierten sie als „Entdeckung des Menschen“ und setzten so den Bruch mit den Traditionen des Mittelalters fort.

Modern und schlicht, Foto von loop_oh/flickr.com
Zeitlos schön! Wenn Möbel unabhängig vom derzeitigen Einrichtungstrend überzeugen, spricht man von Designklassikern – pur, ohne Schnörkel und zeitlos. Die Namen ihrer Designer wie Eileen Gray, Arne Jacobsen, Marcel Breuer oder Mies van der Rohe stehen für Qualität und die edle Herkunft. Doch wie wird ein Möbelstück zum Designklassiker? Erst wenn es mehrere Generationen standgehalten hat, spricht man von einem Klassiker, denn dann ist er unsterblich. Die Verarbeitung, das Material und die Form müssen zumeist hochwertig und außergewöhnlich sein, einen neuen Weg weisen. Auf Bequemlichkeit wird weniger gesetzt. So ist die Liege von der spanischen Designerin Patricia Urquiola nicht sehr bequem, aber dafür ein echter Hingucker mit ihrer Blütenpracht aus Filz und Leder. Doch auch viele Designerstücke überzeugen durchaus mit ihrem Komfort, so beispielsweise der “Lounge Chair” von Charles Eames. In den 80er Jahren kamen viele neue Ideen von Designern auf den Markt. Man denke nur an die Stühle aus gebogenem Stahlrohr von Marcel Breuer oder der runde Beistelltisch aus Glas von Eileen Gray. Auch die Flechtsessel von Lloyd Loom sind heute noch ein Hit, leider oftmals als billige Kopien zu finden. Doch nicht nur teure Designerstücke dürfen Klassiker werden. Auch das Ikea-Regal “Billy” zählt mittlerweile zu den Klassikern. Es ist zeitlos. Dafür spricht, dass es seit 40 Jahren auf dem Markt ist und immer noch fleißig nachgekauft wird. Fast jeder hat eins davon Zuhause stehen. Dabei ist es egal wie oft umdekoriert wurde, irgendwie passt ein Billy-Regal immer dazu. Jedes Möbelstück kann es also schaffen ein Designklassiker zu werden – wenn es zeitlos im Trend liegt.

Fliesen, Quelle: brit berlin / pixelio.de
Fliesen spiegeln in besonderer Weise die Einrichtungsmode ihrer Zeit wieder.
Sicherlich erinnert sich jeder noch an bräunliche und orangene Küchenfliesen aus den 70ern.
Heute ist die Mode eher schlicht. Oft sind Bad und Küche mit einfachen weißen Einheitsfliesen versehen, die sich unauffällig in jede Einrichtung einfügen.
Diese Fliesen passen zwar zu jedem, können aber auch schnell langweilig wirken. Für diesen Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten Fliesen zu verschönern und ganz individuell an den eigenen Stil anzupassen.
Die leichteste Variante, die sich auch für Mietwohnungen ohne Probleme anbietet, sind Fliesenaufkleber. Mit ihnen kann man im Handumdrehen Fliesen im Bad oder in der Küche verschönern und dekorative Akzente setzten. Diese Fliesenaufkleber haften, trotz ihres irreführenden Namens, meistens ohne Klebstoff, sodass sie später ganz ohne Rückstände wieder abgelöst werden können. Intensives Reinigen mit Scheuermittel und Bad- oder Küchenreiniger vertragen sie jedoch nicht.
Aufwändiger ist die Anfertigung von Fotofliesen. Diese werden mit einem digitalen Druckverfahren mit dem gewünschten Motiv versehen und können anschließen verarbeitet werden. Da die Fliesen oft nur oberflächlich bedruckt werden, sind die Motive anfällig und eigenen sich nur für Wände. Eine weitere Möglichkeit besteht darin das Motiv nachträglich einzubrennen. Diese Fliesen sind auch robust genug für den Nassbereich im Bad oder für weniger beanspruchte Fußböden.
Für den Außenbereich eigenen sich lediglich Glasfliesen. Sie sind besonders robust und trotzen kontinuierlichem Wasserkontakt, UV-Licht, Temperaturschwankungen, Frost und Lösungsmitteln. Mit diesen Fliesen kann man ganze Häuser in eine weite Landschaft verwandeln und damit tolle Akzente in der tristen Neubausiedlung setzen.
Die Wahl des richtigen Motivs ist ein wichtiger Prozess, der bei der Freude über ein wenig Abwechslung nicht vernachlässigt werden sollte. Das Motiv sollte zeitlos sein, damit Sie in ein paar Jahren Ihre Entscheidung nicht bereuen, da das Austauschen der Fliesen ist mit viel Arbeit und Kosten verbunden ist.

Billboard Music Award, Quelle: mlhradio_Flickr
Am 22. Mai wurden zum 22. Mal die Billboard Music Awards in Las Vegas verliehen.
Unter den Gästen und Preisträgern befangen sich die Top-Acts des Musikbusiness.
Durch den spektakulären Abend in der MGM Garden Arena in Las Vegas führte der Schauspieler Ken Jeong. Eröffnet wurde die Show von Rihanna und Britney Spears, die gemeinsam Rihannas Song “S&M” performten und sich dabei lasziv in Szene setzten.
Zwei Künstler fielen an diesem Abend besonders auf. Zum einen wurde Beyoncé Knowles für ihre außerordentliche kreative Arbeit ausgezeichnet. Sie erhielt den Millenium Award und wurde mit einem Kurfilm geehrt, in dem Showgrößen wie Barbara Streisand und Bono ihre Anerkennung aussprechen. Sogar First Lady Michelle Obama drückte in diesem Film Beyoncé ihren Glückwunsch aus. Stevie Wonder sagt sogar: “Beyoncé hat Geschichte geschrieben und ist noch nicht einmal 30 Jahre alt!”
Eine weitere schillernde Persönlichkeit des Abends war der Kanadier Justin Bieber. Der 17-jährige konnte sechs Preise mit nach Hause nehmen. Er kann sich als besten Newcomer des Jahres sehen und wurde daneben noch als Publikumsliebling und Best Streaming Artist sowie Digital Media Artist gekürt.
Besondere Ehrung erhielt auch Neil Diamond, der mit dem Icon Award ausgezeichnet wurde.

Lady Gaga, Foto von ama_lia/flickr.com
Dass bei Lady Gaga Provokation und Anderssein auf dem Programm steht, ist jedem bewusst. Doch in ihrem neuen Album “Born this Way” liefert sie einen kleinen Streich. Der Titel Nummer 7 auf diesem Album heißt “Scheiße” und verwirrt so ziemlich jeden Fan. Auch wenn sie im Liedtext sagt, dass sie Deutsch sprechen könne, wenn sie wolle, erkennt jeder, der des Deutschen mächtig ist, dass Lady Gaga ihren Fans damit nur einen kleinen Streich spielen möchte, denn mit Deutsch hat der Satz: “h schleiban austa be clair es kumpent madre monstère, aus-be aus-can be flaugen fräulein uske-be clair. ” wenig zu tun. Trotzdem hat sie es wieder einmal geschafft, etwas völlig neues zu schaffen. Jüngst löste sie mit der Veröffentlichung “Judas” wieder einmal einen Skandal aus und man könnte fast meinen, dass das allmählich zu ihrem Hobby geworden ist. Die Frau weiß einfach, wie sie nie in Vergessenheit geriet!
Ihr Album “Born this Way” erinnert ein bisschen an Kirmesmusik und englischsprachiger Schlagersound, doch eingefleischte Fans werden auch dieses Album lieben, denn es ist wieder einmal komplett anders.
Auch wenn ihre Musik außergewöhnlich und extravagant ist, animiert sie doch jeden zum Mitwippen. Die große Masse hat sie damit in Sack und Tüten.